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Beweissicherung und Sanierung von kommunalen Abwasserkanälen, ARGE Am Westpark

Foto: Blick in einen dunklen Abwasserkanal mit etwa zwei Metern Durchmesser, in einiger Entfernung ein mit Taschen- und Stirnlampe leuchtender THORN Mitarbeiter, einzelne Lichtreflexionen
Daten und Fakten
Firma Thorn Abwassertechnik GmbH
AuftraggeberPORR GmbH & Co. KGaA
Stadt/LandMünchen - Deutschland
Projektart Inspektion
Leistungszeitraum06.2016 - 03.2017
ArchitektHr. Troppmann

Optische Beweissicherung bei laufendem Betrieb.

Im Fokus des Projekts „Beweissicherung und Sanierung von kommunalen Abwasserkanälen, ARGE Am Westpark“ standen die um das Bauvorhaben Am Westpark liegenden öffentlichen Abwasserkanäle DN 300 bis DN 2050.

Vor Beginn der Baumaßnahmen sowie nach deren Beendigung erhielt THORN Abwassertechnik den Auftrag zu einem Beweissicherungsverfahren. Eine selbstfahrende Kameraeinheit untersuchte die Kanäle optisch und dokumentierte deren Zustand. Ziel dieser Maßnahme war es, Schäden festzustellen, die während des Bauvorhabens entstanden und nach deren Abschluss wieder zu beheben waren.

Eine wesentliche Technologie bei diesem Projekt war das Partlining DN 300 im städtischen Kanal zur Behebung von Muffenschäden. Auch Kanalfräsroboter waren im Einsatz, für das Zurückfräsen stillgelegter Anschlüsse und die manuelle Sanierung von Rissen und Fehlstellen in begehbaren Abwasserkanälen bis DN 2050. Ebenso verwendeten die Spezialistinnen und Spezialisten von THORN eine selbstfahrende Kameraeinheit mit Satellitentechnik, um Schäden und vorgenommene Sanierungen zu dokumentieren.

Eine Besonderheit dieses Projekts lag darin, dass die Sanierungsmaßnahmen in öffentlichen Kanälen erfolgten. Die MSE, die Stadtentwässerung München, bzw. deren Kanalbetrieb warten und betreiben diese. Die Sanierungen konnten daher nur unter lückenloser Überwachung und Freigabe der MSE bei laufendem Kanal- und Verkehrsaufkommen erfolgen.